Biografie

Jana Barenschee, geboren in Uelzen, absolvierte 2025 den Master in Performance mit Hauptfach Querflöte an der Hochschule für Musik Luzern bei Prof. Pirmin Grehl. Derzeit setzt sie ihr Studium an der HSLU im Master Instrumentalpädagogik fort. Zuvor studierte sie an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Angela Firkins und an der Sibelius Academy in Helsinki bei Prof. Petri Alanko.

Orchester

Zurzeit ist Jana Barenschee Mitglied des Mahler Academy Orchestra der Fondazione Busoni Mahler. In enger Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestra spielten die AkadmistInnen im Sommer 2025 zwei Konzerte in Toblach und Bozen unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner.

Außerdem spielt sie in dieser Saison als Praktikantin beim Theater Orchester Biel Solothrun TOBS! spielen.

Zuvor spielte sie als Zuzügerin beim Luzerner Sinfonieorchester und als Akademistin bei den Symphonikern Hamburg. Sie konnte wertvolle Orchestererfahrung unter Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Han-na Chang, Andris Poga sammeln.

Die zusätzlich in Instrumentalpädagogik ausgebildete Flötistin interessiert sich darüber hinaus für Musikvermittlung und neue Konzertformate. Beispielsweise spielte sie mit der Deutsch-Skandinavischen Jugend Philharmonie Kinderkonzerte und wirkte an dem Projekt “Mut zur Utopie” mit dem TONALi-Orchester mit.

Kammermusik

Die leidenschaftliche Kammermusikerin spielt regelmäßig im Duo Flöte und Klavier mit Théotime Gillot. Das Duo ist bereits in Konzertreihen des Richard Wagner Museums Luzern, des Fördervereins Kloster Cismar e. V. und der Musikfreunde Kiel aufgetreten.

Des Weiteren ist sie Mitglied des Ensemble Noctuidae (Besetzung Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett) und des Vayla Quintet (Bläserquintett).

Historische Aufführungspraxis

Im Rahmen der Mahler Academy wurde Jana Barenschee eine Rittershausen Holzflöte vom Euregio-Kulturzentrum Toblach zur Verfügung gestellt. Auf der Tournee im Sommer 2026 wird das Mahler Academy Orchestra auf historischen Instrumenten aus der Zeit um 1900 die Klänge und Spielweisen der beginnenden Wiener Moderne rekonstruieren und der Musik Mahlers und seiner Zeitgenossen einen neuen, revolutionären Klang verleihen.

Des Weiteren spielt Jana Barenschee Traversflöte und erkundet so die Klangwelten der Barockmusik. Sie hatte Unterricht bei Claire Garde an der HSLU, bei Laure Mourot an der Musikhochschule Lübeck und bei Jari Puhakka an der Sibelius Academy. Sie ist beispielsweise im Brahms-Festival in Lübeck gemeinsam mit Pieter-Jan Belder aufgetreten.

Wettbewerbe

Jana Barenschee ist mehrfache Preisträgerin, sie erhielt den Publikumspreis des ersten Peter Ronnefeld Wettbewerb und Förderpreis des Lions Club Lübeck Liubic. Sie war Finalistin bei mehreren Wettbewerben u. a. bei dem 59. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis und der 2nd Eugeniusz Towarnicki Flute Competition for Students in Warschau.

Stipendien

Jana Barenschee war Stipendiatin des Schweizer Bundes-Exzellenz-Stipdendiums, der Stiftung Musikförderung an der Hochschule für Musik in Luzern, der Possehl-Stiftung Lübeck, der Ad Infinitum Foundation und des Deutschlandstipendiums. Derzeit wird sie von den PE-Förderungen Mannheim unterstützt.

Meisterkurse

Wichtige Impulse erhielt sie bei internationalen Meisterkursen für Flöte, u. a. mit Prof. Renate Greiss-Armin, Prof. Wally Hase, Prof. Anne-Cathérine Heinzmann und Carin Levine. Sie nahm am Internationalen Piccolo Festival teil und besuchte Meisterkurse für Piccoloflöte bei Thaddeus Watson, Natalie Schwaabe und Marta Rossi.

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